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Tagesgeldkonten werden fast ausnahmslos kostenlos geführt, zudem sind die Gelder über staatliche Garantien bis 100.000 Euro und darüber hinaus durch Einlagensicherungsfonds der Banken sicher. Die Sicherungsgrenzen werden stets bekannt gegeben, sie liegen in einigen Fällen sehr hoch (bei der Postbank beispielsweise im Bereich von 1,21 Milliarden Euro). Auch im Falle von Finanzkrisen bleibt eine Einlage auf einem Tagesgeldkonto sicher. In Europa gelten weitgehend ähnliche, aber nicht identische Regeln wie in Deutschland, weshalb sich der Anleger bei einer ausländischen Bank genau über gesetzliche Sicherungsmaßnahmen informieren muss.
Die Zinsen unterscheiden sich auf Tagesgeldkonten zum Teil erheblich, ebenso die Höhe der Einlage, bis zu welcher diese gewährt werden. Auch die Zinsgutschrift kann monatlich, viertel-, halb- oder ganzjährig erfolgen. Der Anleger wird daher entscheiden, wie viel Geld er eigentlich längstens auf dem Tagesgeldkonto liegen lassen möchte. Für längerfristige Anlagen eignet sich besser das höher verzinste Festgeldkonto.

Beim Tagesgeld Vergleich der Anbieter gibt es zwei Banken, die besonders hohe Zinsen bei einem Depotübertrag von einem Wertpapierkonto gewähren (Cortal Consors 4,50 Prozent und 1822direkt 3,00 Prozent). Ohne diese besondere Bedingung liegen die höchsten Zinsen für Tagesgeld im August 2011 bei 2,60 Prozent. Ob sie noch weiter steigen, ist angesichts der jüngsten Finanzmarktentwicklungen schwer abzusehen, aber auch unerheblich. Das Geld soll schließlich nur kurzfristig geparkt werden.